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Als Agentur bieten wir einen kompletten Service rund um den Werbeauftritt. Unsere Profis mit Qualifikation in Konzeption, Grafik-Design, Webdesign, Programmierung, SEO, CMS, Fotografie, Media, PR, Messen, Druck, CGI, 3D und Animation betreuen Freiberufler, Klein-, mittelständische und international operierende Unternehmen.

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Wir suchen auf Minijobbasis (ca. 20 h) ab Frühjahr 2023 

Ausbildungsplätze

Die Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in Digital und Print ab 2024 wird bei uns in den folgenden Fachrichtungen angeboten:

  • Gestaltung und Technik

Weitere Informationen über die IHK Detmold.

Praktikumsplätze

Wir müssen euch leider mitteilen, dass alle Praktikumsplätze bis Ende Sommer 2023 vergeben sind.

*Alle hier angebotene Stellen verstehen sich natürlich geschlechtsneutral (m|w|d) :-)


Zurück Erstellt von Ralf Schwalbe
( Wörter)

Lenovo vs. Nokia – eine Meinung

Mal etwas Offtopic, aber zumindest aus Sicht des Autors ein wichtiges Thema.

Vielleicht habt auch Ihr es in den Nachrichten und den einschlägigen Infoquellen gehört: Lenovo, der weltweit größte Anbieter von Desktops und Notebooks darf in Deutschland quasi nicht mehr verkaufen.

Lenovo fehlen Lizenzen zur Nutzung des Video-Codecs H.264. Dieser Codec sorgt dafür, dass unsere .mp4 oder .mov Dateien auch über das Handy verbreitet werden können und die Videos dennoch von ansehnlicher Qualität sind.

Erwirkt hat dieses Verkaufsverbot die Firma Nokia. Viele kennen sie noch, aber kaum einer weiß, dass Nokia nichts mit Handys zu tun hat, dafür aber Patente verwaltet.
Was ist passiert?
Wie der Branchendienst Bloomberg berichtet, wirft Nokia dem weltweit größten PC-Hersteller Lenovo vor, keine angemessenen Angebote für Lizenzen zur Nutzung der eigenen H.264-Patente vorgelegt zu haben. Lenovo widerspricht, dass Nokia unfair hohe Gebühren für diese Lizenzierung fordert und nicht gemäß dem sogenannten FRAND-Modell (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory) vorgeht. Soweit, so unklar.

Lenovo verkauft in seinen Endgeräten (PCs, Laptops, Handys) auch Grafikeinheiten (Grafikkarten oder Chips) die in der Lage sind aus den Daten einer H.264 encodierten Datei ein Video auf dem Bildschirm auszugeben. Lenovo baut nicht die Karten oder die Chips, sondern verkauft sie nur als Bestandteil in seinen Geräten. Warum soll Lenovo also Lizenzgebühren zahlen müssen? Das ist so … wer das Gerät in Umlauf bringt, muss die Regeln beachten. Der Hersteller des Chips weiß bei Produktion noch nicht in welches Land der Chip letztlich kommt und wie dort die Regeln sind – nehmen wir das so hin.

Warum ist Nokia der Patentinhaber … eine noch viiiel kompliziertere Geschichte, die auch der Autor nicht im Detail kennt. Nokia hat den Standard, anders als häufig behauptet, nicht selbst entwickelt und auch sonst nichts mit Video-Codecs zu tun, aber Nokia ist hervorragend international vernetzt. Deshalb beauftragen die echten Entwickler Nokia mit der Vermarktung dieser Rechte. Nokia ist hier also auch nicht der „Böse“ Spieler, sondern macht nur seinen Job.

Das Problem ist die Verwertungskette. Jeder in dieser Kette will an der Lizenz verdienen, der Hersteller, der Vermittler, der Verwerter, der Hersteller der Komponente, der Hersteller des Endgeräts, der Vertreiber des Endgeräts, u.s.w.u.s.f.
Aber wer zahlt das? Genau, wir, der Verbraucher. Bitte nicht falsch verstehen, das hier kein Plädoyer für Lizenzmißbrauch oder gar gegen Lizensierung. Nein, denn dann würde kaum noch jemand etwas Neues entwickeln. Wozu, wenn man nichts daran verdienen kann. Aber es ist Plädoyer für klares Standards. Denn egal wie es ausgeht, WIR, die Verbraucher, zahlen die Zeche, sei es durch überhöhte Lizenzgebühren, oder wie jetzt gerade durch plötzliche Nichtverfügbarkeit der eigenen Hardware-Linie.

Also: Einigt euch! Dieses Theater kennt sonst nur Verlierer.

Nachtrag:
Neben Lenovo befindet sich auch der deutsche Automilhersteller Daimler im Rechtsstreit mit Nokia – wegen ähnlicher Patentprobleme. Am 30. Oktober 2020 startet die Gerichtsverhandlung zwischen den beiden Parteien. Sie wird vor dem gleichen Münchener Gericht stattfinden. Mal sehen ob dann in Deutschland keine Mercedes-Benz Fahrzeuge mehr verkauft werden dürfen.

DAS MAGAZIN DER IHK LIPPE
STARTET AB 2022 MIT EINER NEUAUSRICHTUNG

„Wer aufhört, besser zu werden,
hat aufgehört, gut zu sein.“

- Philip Rosenthal
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2022 wird ein Jahr der Veränderungen – besonders für das IHK-Magazin. Dieses erscheint ab dem nächsten Jahr nur noch alle zwei Monate, dafür wird das Heft etwas „dicker“. Start ist im Februar 2022 – mit dem Titelthema „Cybercrime“.

Layout und Gestaltung werden sich wesentlich ändern. Die Inhalte werden übersichtlicher und lesefreundlicher. Es wird mehr spannende Berichte von Unternehmerinnen und Unternehmern, wirtschaftliche Hintergründe sowie Neuigkeiten der Mitgliedsfirmen geben.

Zusammen mit der IHK freuen wir uns, wenn Sie dem Magazin weiterhin die Treue halten und uns begleiten und fordern. Lassen Sie uns wissen, was Ihnen fehlt – oder was wir noch besser machen können.

Nutzen Sie weiterhin den direkten Draht zu den lippischen Entscheidern, profitieren Sie von der enormen Reichweite des Magazins im lippischen Mittelstand. Führen Sie jetzt ein informatives Gespräch mit uns und sichern Sie sich Ihre Plätze in den 6 Ausgaben in 2022.
Wir freuen uns auf Sie!

Mit den besten Grüßen aus Lemgo
Axel & Thorsten Meier

Mediadaten Jahresüberblick

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